Zuschuss zum Rußpartikelfilter – auch im Jahr 2012

Im kommenden Jahr werden sich die Umweltzonen auf mehr und mehr Städte in Deutschland ausweiten. Das lässt vor allem diejenigen aufhorchen, die bisher keine Umweltplakette brauchten und bedenkenlos ins Stadtinnere fahren durften. Diesen, oftmals älteren, Dieselfahrzeugen soll der Garaus gemacht werden, denn schließlich schaden sie immens der Umwelt.

Bis zum 31.12.2011 können laut Bundesetat noch 174.000 Fahrzeuge gefördert werden. Fünf Millionen ungefilterte Dieselfahrzeuge bewegen sich jedoch auf Deutschlands Straßen. Ob das auch ein Grund für eine erneute Förderung in 2012 ist, weiß niemand. Fakt ist, dass der Bundestag der Gesetzesvorlage für eine erneute Förderung zugestimmt hat. Für das kommende Jahr heißt es, dass 90.000 Nachrüstungen vorgenommen werden können, denn 30 Millionen Euro wurden dafür bereitgestellt.

Förderung für wen?

Gefördert wird jeder Halter, der in seinem Diesel- Fahrzeug einen Rußpartikelfilter nachrüsten lässt. Der Fahrzeugbesitzer bekommt einen Zuschuss in Höhe von 330 Euro vom Staat. Rußpartikelfilter gibt es bereits ab 600 Euro, hinzu kommen die Einbaukosten. Die staatliche Förderung für 2012 gilt für Pkw, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge unter 3,5 Tonnen. Eine solche Nachrüstung bietet weitere Vorteile; der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs steigt, der Steuerbeitrag sinkt und die Fahrzeuge dürfen endlich in Städten fahren, die in Umweltzonen aufgeteilt sind.

Förderung – aber wie?

Nähere Informationen zum Antragsverfahren gab das Umweltministerium leider noch nicht bekannt. Für die Bearbeitung der staatlichen Förderungen wird jedoch wieder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zuständig sein.

Wahrscheinlich ist, dass sich das neue Antragsverfahren an dem aus 2010 orientieren wird. Dies wurde über einen Antrag gemacht, den man Online runterladen konnte, anschliessend ausgefüllt und zusammen mit einer Kopie des Fahrzeugscheins per Post an die zuständige Behörde geschickt. Im Fahrzeugschein musste der Einbau des Rußpartikelfilter bereits vermerkt sein. Also: nachdem die Werkstatt den Filter eingebaut hatte, stellte sie eine Bescheinigung aus, die bei der Zulassungsbehörde vorzuzeigen war. Diese trug dann den Rußpartikelfilter in die Fahrzeugpapiere ein. Von nun an stand im Fahrzeugschein, dass das betreffende Fahrzeug mit einem Filter ausgestattet war.  So oder so ähnlich könnte auch in Zukunft die Bezuschussung gehandhabt werden.

Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und zum Antragsverfahren finden sich unter bafa.de

Zunächst einmal heißt es Aufatmen bei allen Fahrzeughaltern mit Dieselmotor, denn dank der staatlichen Förderung 2012 sparen sie immerhin 330 Euro bei der Nachrüstung eines Rußpartikelfilters. Ein guter Einstieg in das neue Jahr!

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